Kreuzzüge in der Geschichte

Kreuzzug, Inquisition, Hexenverfolgung

Eschiva von Bures

Eschiva war die Ehefrau von Raimund von Tripolis. Während sich ihr Mann Raimund bei König Guido von Jerusalem befand, wurde Tiberias am Westufer des Seee Genezareth von Saladin eingenommen. Eschiva war in der Festung von Tiberias eingeschlossen, sie hatte sich mit wenigen Männern in der Zitadelle der Stadt verschanzt und wartete auf Entsatz. Das Kreuzfahrerheer rückte an, gegen den Rat von Raimund von Tripolis, und wurde nur zwei Tage nach dem die Stadt Tiberias am 2. Juli 1187 von den Truppen Saladins bei der Schlacht von Hattin vernichtend geschlagen.

Eschiva ergab sich. Ganz Gälilläa wurde nun von Saladin erobert. Eschiva wurde wenig später gegen Lösegeld freigelassen und ging nach Tripolis. Ihr Mann Raimund hatte zwar als einer der Wenigen die Schlacht von Hattin überlebt und war entkommen. Er starb aber noch im gleichen Jahr in Tripolis an einer Krankheit.

Biographie Eschiva von Bures

Die genauen Lebensdaten der Eschiva von Bures sind unbekannt. Sie wurde wohl vor 1119 geboren und starb nach 1187. Sie war Fürstin von Galiläa und Gattin von Raimund, des Grafen von Tripolis, eines der Kreuzfahrerstaaten im Heiligen Land.

Eschiva war die Tochter des französischen Kreuzfahrers Gottfried von Bures (gestorben im März 1119). Sie hatte zwar Brüder, als aber ihr Bruder Elinard von Bures um 1148 kinderlos starb, erbte zunächst ihr Bruder Wilhelm II. von Bures das Fürstentum Galiläa und als dieser im Jahre 1158 ebenfalls kinderlos starb, ging das Fürstentum an Eschiva.

Im Jahr 1159 heiratete Eschiva Walter von Saint-Omer. Mit diesem hatte sie vier Söhne. Walter starb bereits um 1174 und in zweiter Ehe heiratete Eschiva nun den Grafen Raimund III. von Tripolis. Diese Ehe blieb kinderlos.

Wann genau Eschiva von Bures starb ist wohl nicht genau überliefert. Zwar spielt sie im Sommer 1187 eine größere Rolle in Tiberias und versucht die Stadt gegen den Ayyubiden-Sultan Saladin zu halten. Sie gerät aber in Gefangenschaft, wird gegen Lösegeld freigelassen und danach verlieren sich ihre Spuren.

Kinder Eschiva von Bures

Mit ihrem ersten Ehemann Walter von Saint-Omer hatte Eschiva vier Söhne:
Hugo II. von Saint-Omer, Titularfürst von Galiläa 1187–1204.
Wilhelm von Saint-Omer verheiratet mit Maria, Tochter des Rainer, Konstabler von Tripolis, Witwe des Balduin von Ibelin.
Rudolf von Saint-Omer (Raoul/Ralph), Titularfürst von Galiläa 1204–1219 verheiratet mit Agnes Garnier, Tochter des Rainald Garnier, Graf von Sidon.
Odo von Saint-Omer, Konstabler von Tripolis, Herr von Gogulat verheiratet mit Fenie (Euphemia) Garnier, Schwester von Agnes Garnier.

Siehe auch Kreuzfahrerstaaten
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