Kreuzzüge in der Geschichte

Kreuzzug, Inquisition, Hexenverfolgung

Ablauf einer Hexen-Hinrichtung

Zu dieser Zeit galten die meisten Vergnügungen als Sünde, andere Volksfeste als Kirchenfeste galten als teuflisch und zumindest sündhaft. Hexenhinrichtungen waren eine neue makabre Art der Vergnügungen. Die Hexenhinrichtungen fanden nicht mehr vor der Stadtmauer statt, sondern auf einem öffentlichen Platz, der nur genug Raum für Neugierige bieten musste. Es war nicht unüblich auch Lebensmittelstände und Buden aufzubauen.

Besucht wurde die Hexenhinrichtung dann von der ganzen Gemeinschaft. Mitleid für eine Hexe oder einen Hexer zu zeigen hätte schließlich auch den Argwohn der Anderen wecken können. Auch Kinder wurden zu einer solchen Hinrichtung mitgenommen. Mitleid für die Hexe zu zeigen konnten sich die meisten Besucher eines solchen Spektakels kaum erlauben. Die letzte überlieferte Hinrichtung einer Hexe in Mitteleuropa fand 1793 in Südpreußen statt. Aber noch 1836 wurde eine vermeintliche Hexe von den Fischern der Halbinsel Hela der Wasserprobe unterworfen und, da sie nicht untersinken wollte, gewaltsam ertränkt.

Hexenprozesse und damit die oft daraus resultierende Hinrichtung fanden zu Beginn der Neuzeit statt. Als im 18. und 19. Jahrhundert Hexenprozesse stattfanden machte sich aber langsam doch der Geist der Aufklärung bemerkbar und so begegnete die aufgeklärte Öffentlichkeit Europas diesen bereits mit Abscheu.

Dort konnten die Zuschauer Andenken, Rosenkränze, Heiligenbilde und Broschüren kaufen. Mitleid für die Verurteilten Hexen und Hexer gab es meist nicht. Die Verfahren fanden schließlich unter geistlicher Leitung statt, welcher Gläubige konnte oder wollte also an der Rechtmäßigkeit der Verbrennung zweifeln?
Begonnen wurde mit der Prozession zum Scheiterhaufen. Dabei waren die Verurteilten mit Büßerhemden ausgestattet.

Die Hexenverfolgungen nahmen ein solches Ausmaß an, dass selbst unwissende oder unfähige Richter entlegener Provinzen sich zu Überlegungen zum Schuldbeweis bemüßigt sahen. In England gab es das Hexenstechen, um herauszufinden, ob eine Person sich der Hexerei schuldig gemacht hatte oder nicht. Das Stechen war keine neue Methode, war es früher aber angewendet worden, um Verdachtsmomente zu erhärten, ein zusätzliches Indiz zu finden, reichte dies nun, die Schuld zu beweisen.
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