Kreuzzüge in der Geschichte

Kreuzzug, Inquisition, Hexenverfolgung

Hexen im offiziellen Dienst

Nicht immer waren Hexendienste verpönt gewesen, bis zu einer gewissen Zeit bedienten sich Adlige und Geistliche durchaus auch den Diensten von Hexen. So soll der Graf von Kyburg im Jahre 1382 eine Hexe damit beauftragt haben, sich auf die Zinnen seiner Burg zu stellen und ein Gewitter heraufzubeschwören, um so eine Armee von Feinden zu zerstreuen. Er war, wie seine Zeitgenossen der Überzeugung, Hexen könnten Gewitter zu See und zu Lande nach Belieben aufziehen zu lassen. Es war sogar zunächst noch die Annahme verbreitet, Hexen hätten die Erlaubnis Gottes, Macht über das Wetter zu haben.

Auch Ludwig von Valois, Herzog von Orleans (1372-1407) holte Hexen an seinen Hof; sie sollten - nachdem der Exorzismus der Priester versagt hatte - seinen älteren Bruder Karl vom Irrsinn zu heilen (die Hexen versagte ebenfalls). Guichard, Bischof von Troyes (1299 bis 1314) soll mit Voodoo-Zauber versucht haben Königin Johanna I. von Navarra zu töten. Im Zusammenhang mit ihrem Tod 1305 - die Königin starb im Alter von 32 Jahren - wurde der Bischof beschuldigt, aber nicht verurteilt. Anderen Quellen zur Folge, soll das Ziel des Bischofs, Johannas Mutter Blanche von Artois gewesen sein.
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